Autor: Susan

  • FlowR

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    für das IntercityHotel Amsterdam Airport in Kooperation mit der HSBI & Thomas Handke

    Die Arbeit „FlowR“ befasst sich mit der Region Haarlemmermeer, in der sich das InterCity-Hotel Amsterdam Airport befindet. Vor dem 19. Jahrhundert war sie zum großen Teil unter Wasser, bis das Haarlemmermeer trocken gelegt wurde, um Bauland zu schaffen und Amsterdam vor Überschwemmungen zu schützen. Seitdem formen die Bewohner diese „neue“, aber immer noch von Wasser geprägte Landschaft nach ihren Bedürfnissen. Dieses Spannungsfeld zwischen Natur und Konstruktion machen Susan Wright und Thomas Handke fotografisch erlebbar.

    Ergänzt werden die exemplarischen Eindrücke aus der Region durch die Studioarbeiten in den Etagenfluren, die sich auf einer symbolischen Ebene mit den Charakteristika der Region und der Konstruktion im Raum auseinandersetzen.

    Durch die Verbindung von regionalen Merkmalen aus dem historischen Kontext mit aktuellen Charakteristika schafft „FlowR“ eine überzeitliche Auseinandersetzung, die durch ihren ausschnitthaften und teils verfremdeten Charakter dem Betrachter Raum für eigene Imagination lässt und einlädt ihn so auch ein, selbst in diese Region jenseits der Großstadt „einzutauchen“.

    Dabei arbeiten sie mit verschiedenen Strategien der Abstraktion. Die künstlerisch-fotografische Arbeit ist maßgeblich von der Entstehungsgeschichte und den heutigen Hauptcharakteristika der Region beeinflusst.

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    Fotokunst FlowR Haarlemmermeer Amsterdam
    Fotokunst FlowR Haarlemmermeer Amsterdam
    Fotokunst FlowR Haarlemmermeer Amsterdam
    Fotokunst FlowR Haarlemmermeer Amsterdam
  • DOMESTIC CONSTELLATIONS

    On Families Living with Dogs

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    Erste Arbeitsproben, laufendes Projekt

    Der Hund ist für viele Menschen ein fester Bestandteil der Familie. Das Projekt zeigt formale Porträts von Familien und ihren Hunden im privaten Wohnraum. Die Arbeit orientiert sich an der Tradition des dokumentarischen Familienportraits und überträgt diese auf gegenwärtige familiäre Konstellationen.

    Herangehensweise

    Die Aufnahmen entstehen im Wohnumfeld der Teilnehmenden, meist als Innenraumaufnahme im Wohnzimmer. Der Bildausschnitt wird vorab festgelegt; innerhalb dieses Rahmens positionieren sich die Personen gemeinsam mit ihrem Hund oder ihren Hunden frei.

    Als Familie gelten alle Personen eines Haushalts, die mit ihrem Hund oder ihren Hunden zusammenleben und diese als Familienmitglieder verstehen. Das Projekt schließt sowohl Mehrpersonenhaushalte als auch Einzelpersonen mit Hund ein.

    Die Fotografien sind für spätere Ausstellungen vorgesehen. Die Teilnahme an dem Projekt setzt daher das Einverständnis aller Beteiligten zur Veröffentlichung der Bilder im Rahmen künstlerischer Präsentation voraus.

    Teilnehmende gesucht!

    Dieses Projekt lebt von den Menschen, die daran teilnehmen. Wenn Ihr Hund für Sie ein Familienmitglied ist und Sie Interesse haben, Ihr Zusammenleben in einem fotografischen Porträt sichtbar zu machen, lade ich Sie herzlich zur Teilnahme ein.
    Neben der Arbeit für das Projekt erhalten Sie ein zusätzliches, konventionelleres Familienfoto als Erinnerung. Wenn Sie neugierig geworden sind, freue ich mich über eine Nachricht und ein kurzes telefonisches Kennenlernen.

  • ÜBER

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    Birkenhaus-01
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    Auszug aus „Über“, 2021

    Wohnräume, als Spiegel der Lebenserfahrungen verschiedener Generationen, unterliegen einem ständigen Wandel und entwickeln im Laufe der Zeit eine einzigartige Persönlichkeit. Die Art und Weise, wie Menschen einen Raum gestalten und nutzen, erzählt Geschichten von vergangenen und gegenwärtigen Lebensphasen, von Traditionen, Erinnerungen und der sich stetig verändernden Dynamik zwischen verschiedenen Generationen. Wohnräume werden zu lebendigen Chroniken von Lebensgeschichten. In „Über“ erfasst Susan Wright Zwischenstationen und Übergangsmomente durch Interuers einer Altbauvilla, die seit mehreren Generationen in der Hand einer Familie liegt und sich dadurch in stetiger Veränderung befindet. Das Projekt wird somit zu einer Reflexion über die Veränderung als Konstante im Laufe der Zeit.

  • FREIFLUG

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    Freiflug_Susan_Wright1
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    Auszug aus „Freiflug“, Buch im Format 20 x 30 cm. 132 Seiten mit 40 Farbfotografien, 12 Dokumenten und Übersetzungen ins Englische. 2021-2023

    In unserer modernen, säkular geprägten Gesellschaft verlieren institutionelle Religionen zunehmend an Bedeutung. Gleichzeitig ist die Sehnsucht nach Sinn und Spiritualität ungebrochen. Eine spirituelle Strömung, die eine Alternative zu den großen Weltreligionen bietet, ist das moderne Hexentum. In ihrem Werk „Freiflug“ setzt sich Susan Wright mit dem modernen Hexentum im deutschsprachigen Raum auseinander und versucht über das fotografische Medium, eine mögliche Antwort darauf zu finden, was eine moderne Hexe ausmacht und welche Weltanschauungen sich hinter dem zeitgenössischen Hexentum verbergen. 

    Dazu suchte sie spirituelle Orte in der Natur, aber auch Wohnräume von Hexen auf, an und in denen Rituale ausgeübt werden. Die Fotografien zeigen entsprechend Landschaften und Interieurs, Handlungen und Gesten im Kontext der Rituale sowie Dinge, die für Rituale verwendet werden oder mit spiritueller Bedeutung aufgeladen sind. Das aus der Arbeit hervorgegangene Fotobuch versammelt darüber hinaus von Hexen verfasste Antworten auf die Frage, was eine Hexe ist.

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  • ORTE DER KRAFT

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    Wright_Susan_Ritualplaetze_Ostwesftalen-Lippe-01
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    5 Fotografien in der Größe 70×105 cm, 2022

    Spirituelle Erfahrungen gehören zu den fundamentalen und sinnstiftenden Erfahrungen menschlichen Daseins. Sie sind Kern der verschiedenen Weltreligionen, spielen aber auch jenseits der großen Religionen eine zentrale Rolle. Das gilt gerade für die scheinbar säkulare Moderne, in der die Suche nach Spiritualität und Sinn im selben Maße angewachsen ist, wie ein Teil der Religionen mit ihren Institutionen und Dogmen an Bindungskraft verloren hat. Zu einer spirituellen Strömung, die sich jenseits der Religionen entwickelt hat, gehört heute der sogenannte Neopaganismus. Zwar grenzt er sich von den großen Religionen ab, greift aber auch auf synkretistische Weise auf einen Teil ihre Symbole, Praktiken und Rituale zurück und verbindet sie mit naturreligiösen Anschauungen. Ein wichtiges Element stellen für den Neopaganismus Kraftorte dar, mit denen sich eine bestimmte Energie verbindet. Prinzipiell können sie überall gefunden oder geschaffen werden, doch sind es besonders Orte in der Natur, an denen diese Energien lokalisiert und rituell bekräftigt werden. Mit ihrer fotografischen Arbeit Orte der Kraft ist Susan Wright solchen Orten im Teutoburger Wald nachgegangen. Die fünf durch Stelzen geerdeten Fotografien zeigen in zumeist leichter Aufsicht durch Steinkreise, Schriftzeichen und bunte Bänder markierte Felsen, Bäume, Böden. Oft sind es auffällige Felsformationen, alte oder besonders gewachsene Bäume, die Kraftorte darstellen. Schon die mythischen und Naturreligionen mit ihrer pantheistischen Auffassung einer von göttlichen Kräften durchwalteten Natur haben ihre rituellen Orte bis hin zu Tempeln auf solchen topografischen Besonderheiten gegründet. Susan Wrights Fotografien sind dadurch gekennzeichnet, dass die entsprechenden Stätten erst auf den zweiten Blick zu entdecken sind. Zunächst begegnet den Betrachter*innen ein Landschaftsbild, ein profanes Stück Mischwald, das in fahlem Licht fotografiert ist und die Aufmerksamkeit auf geologische und vegetative Strukturen lenkt. Mit ihrem fehlenden Grün und den umgefallenen Bäumen assoziieren die Fotografien gleichzeitig einen durch den Klimawandel zusehends zerstörten Wald. Wenn die Umweltthematik auch nicht im Vordergrund steht, weisen die Fotografien von Susan Wright dennoch daraufhin, dass der Wald als eine doppelte, physische und spirituelle Energieressource zu schützen ist.

    Text: Prof. Dr. phil. Kirsten Wagner

  • ECHO

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    Fotografisches Konnotat, Winter 2020/2021

    Während viele Menschen bewusst Zeiten der Einsamkeit suchen um Raum für Selbstreflexion und persönliche Entwicklung zu finden, ist sie zeitgleich eine der bedeutendsten sozialen Herausforderungen unserer von Technologie und sich verändernden Lebensgewohnheiten geprägten modernen Gesellschaft. Einsamkeit und Isolation kann zu einem Gefühl der Entfremdung von der eigenen Umgebung, den Mitmenschen und von sich selbst führen. Die physische Trennung von sozialen Gruppen und Gemeinschaften vertieft das Gefühl der Abgeschiedenheit. In ihrem Werk „Echo“ bringt Susan Wright Gefühle von Isolation, Einsamkeit und Entfremdung zum Ausdruck.

  • GOLDENER SONNTAG

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    Susan Wright
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    Auszug aus „Goldener Sonntag“, 2021 – 2023

    Viele deutsche Kleinstädte sind geprägt von historischer Architektur und dem Flair vergangener Zeiten, müssen sich aber gleichzeitig den Anforderungen der modernen Gesellschaft stellen.

    Der Zwiespalt zwischen Tradition und Moderne zeigt sich besonders in städtebaulichen Entscheidungen. Einerseits besteht der Wunsch, historische Gebäude zu schützen und das Stadtbild zu bewahren. Andererseits müssen Städte sich an moderne Lebensgewohnheiten anpassen, was oft den Bau zeitgemäßer Infrastruktur erfordert.

    Das Stadtbild der Kleinstadt Bad Pyrmont wird von Gründerzeitvillen, historischen Kuranlagen und denkmalgeschützten Fachwerkhäusern geprägt. Diese architektonischen Merkmale erzählen von der Geschichte als renommiertes Heilbad und Kurort, dessen Ursprünge bis ins 18. Jahrhundert zurückreichen. Die Herausforderung für Bad Pyrmont liegt in der Bewahrung des historischen Erbes, während gleichzeitig zeitgemäße Bedürfnisse und Ansprüche berücksichtigt werden müssen. Dies zeichnet sich auch deutlich im Stadtbild ab. In Susan Wrights Arbeit „Goldener Sonntag“ repräsentiert die Kurstadt Bad Pyrmont beispielhaft den Zwiespalt zwischen Tradition und Moderne in der deutschen Baukultur.

Susan Wright
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